Delbo/ 31 Knots, Bastard in Berlin
Dieses Jahr wird es scheinbar zur Gewohnheit für meine Lieblingsbands, dass sie, wenn sie sich dazu entschließen, eine Band zu supporten, bei dieser Tour für mich erreichbare Konzerte auslassen. Dass Delbo bei der gesamten 31 Knots Vorband sind, exklusive der Konzerte in Köln und Münster, kostet mich mal eben so 104 Euro und 2 Urlaubstage. Danke, Lieblingsband. Muss ich eben mal wieder nach Berlin fahren.
Auf Grund des oben erwähnten Urlaubes ist mir gar nicht bewusst, dass heute Donnerstag ist. Würde ich allerdings am nächsten Tag arbeiten müssen, wäre ich ziemlich angepisst, was diesen Zeitplan betrifft. Angekündigt wurde etwas von wegen 21 Uhr Einlass, 22 Uhr Beginn, also sowieso schon sehr spät. Als wir gegen kurz nach 9 am Club ankommen erfahren wir, dass sich der Einlass auf 22 Uhr verschoben hat. Letztendlich fangen Delbo dann gegen kurz vor 11 an zu spielen. Die Vorband! Um 23 Uhr! An einem Wochentag! Ich finde das wirklich unverschämt. Vielleicht ticken die Uhren in der Hauptstadt aber auch einfach anders….
Wirklich schockierend finde ich, wie gut besucht diese Veranstaltung ist. Ich stelle mir vor, dass ein vergleichbares Konzert in Köln vielleicht von 50 Leuten besucht werden würde. Der Berliner Bastard ist dagegen gut gefüllt, was sich zwar positiv auf die Stimmung, aber negativ auf die Belüftungsverhältnisse auswirkt. Die abgestandene und verqualmte Luft nimmt mir leider etwas die Freude am Konzert.
Nun zu Delbo. Diese kündigten ja bereits in ihrem vor einigen Tagen verschickten Newsletter an, sie seien “guter laune und echt spaßig drauf”. Nun gut. Zumindest sind sie besser drauf als beim letzten Mal. Das Konzert ist kurz, gut, laut. Neue Lieder gibt es keine zu hören. Nachdem das reguläre Set hauptsächlich aus “Havarien”-Liedern bestanden hat, vermisse ich die “Gassenhauer” etwas. Zum Glück dürfen sie aber noch einmal zu einer Zugabe heran, aber das Lied wird nicht mehr ganz zu Ende gebracht, da zwischenzeitlich die Instrumente versagen. Man verabschiedet sich mit den Worten “Und jetzt käme noch einmal der Refrain”, und schon ist wieder alles vorbei. Ein Lebenszeichen, immerhin!
Weil es im Club immer noch unerträglich heiß ist, bleiben Katie und ich in der Umbaupause erst einmal im Eingangsbereich stehen. Plötzlich taucht neben uns ein Mann in einer seltsamen glitzernden Dompteursuniform auf und bläst uns mit der Trillerpfeife mitten ins Ohr. Aua. Was sollte das denn? Das Ganze stellt sich als Beginn der wohl wahnsinnigsten Performance, die ich jemals gesehen habe, heraus. Der Mensch in Uniform pfeift noch ein bisschen, marschiert dann zielstrebig auf die recht hohe Bühne zu, erklimmt diese, und die Show beginnt mit “Savage Boutique”. Nach Ende des Liedes ist die Uniform natürlich nicht mehr passend, daher gibt es einen schnellen Kostümwechsel, und stattdessen steht nun ein durchgeknallter Prediger mit Dämonenmaske und Bibel auf der Bühne. Nach diesem fulminanten Auftakt bin ich etwas enttäuscht, dass es vorerst zu keinen weiteren Kostümwechseln kommt. Das Konzert ist bis zur Grenze der Unerträglichkeit laut und verstörend, aber auch sehr faszinierend. “1000 Dämonen wünschen dir den Tod”, heißt es auf einem Poster, das an der Wand hängt. Besser hätte man diesen Abend eigentlich nicht zusammenfassen können. Mitten in der Nacht endet es damit, dass der 31 Knots Sänger mal wieder die Bühne verlässt, einem Konzertbesucher eine Taschenlampe in die Hand drückt, sich damit anstrahlen lässt, und sich dann unmittelbar neben mir beginnt, seiner Anziehsachen zu entledigen. Jetzt gibt es eine Menge Handykamerabilder, die diese Szene mit meinem entsetzten Gesicht im Hintergrund zeigen. Wenn jemand ein solches hat: bitte melden!
Auf Grund des oben erwähnten Urlaubes ist mir gar nicht bewusst, dass heute Donnerstag ist. Würde ich allerdings am nächsten Tag arbeiten müssen, wäre ich ziemlich angepisst, was diesen Zeitplan betrifft. Angekündigt wurde etwas von wegen 21 Uhr Einlass, 22 Uhr Beginn, also sowieso schon sehr spät. Als wir gegen kurz nach 9 am Club ankommen erfahren wir, dass sich der Einlass auf 22 Uhr verschoben hat. Letztendlich fangen Delbo dann gegen kurz vor 11 an zu spielen. Die Vorband! Um 23 Uhr! An einem Wochentag! Ich finde das wirklich unverschämt. Vielleicht ticken die Uhren in der Hauptstadt aber auch einfach anders….
Wirklich schockierend finde ich, wie gut besucht diese Veranstaltung ist. Ich stelle mir vor, dass ein vergleichbares Konzert in Köln vielleicht von 50 Leuten besucht werden würde. Der Berliner Bastard ist dagegen gut gefüllt, was sich zwar positiv auf die Stimmung, aber negativ auf die Belüftungsverhältnisse auswirkt. Die abgestandene und verqualmte Luft nimmt mir leider etwas die Freude am Konzert.
Nun zu Delbo. Diese kündigten ja bereits in ihrem vor einigen Tagen verschickten Newsletter an, sie seien “guter laune und echt spaßig drauf”. Nun gut. Zumindest sind sie besser drauf als beim letzten Mal. Das Konzert ist kurz, gut, laut. Neue Lieder gibt es keine zu hören. Nachdem das reguläre Set hauptsächlich aus “Havarien”-Liedern bestanden hat, vermisse ich die “Gassenhauer” etwas. Zum Glück dürfen sie aber noch einmal zu einer Zugabe heran, aber das Lied wird nicht mehr ganz zu Ende gebracht, da zwischenzeitlich die Instrumente versagen. Man verabschiedet sich mit den Worten “Und jetzt käme noch einmal der Refrain”, und schon ist wieder alles vorbei. Ein Lebenszeichen, immerhin!
Weil es im Club immer noch unerträglich heiß ist, bleiben Katie und ich in der Umbaupause erst einmal im Eingangsbereich stehen. Plötzlich taucht neben uns ein Mann in einer seltsamen glitzernden Dompteursuniform auf und bläst uns mit der Trillerpfeife mitten ins Ohr. Aua. Was sollte das denn? Das Ganze stellt sich als Beginn der wohl wahnsinnigsten Performance, die ich jemals gesehen habe, heraus. Der Mensch in Uniform pfeift noch ein bisschen, marschiert dann zielstrebig auf die recht hohe Bühne zu, erklimmt diese, und die Show beginnt mit “Savage Boutique”. Nach Ende des Liedes ist die Uniform natürlich nicht mehr passend, daher gibt es einen schnellen Kostümwechsel, und stattdessen steht nun ein durchgeknallter Prediger mit Dämonenmaske und Bibel auf der Bühne. Nach diesem fulminanten Auftakt bin ich etwas enttäuscht, dass es vorerst zu keinen weiteren Kostümwechseln kommt. Das Konzert ist bis zur Grenze der Unerträglichkeit laut und verstörend, aber auch sehr faszinierend. “1000 Dämonen wünschen dir den Tod”, heißt es auf einem Poster, das an der Wand hängt. Besser hätte man diesen Abend eigentlich nicht zusammenfassen können. Mitten in der Nacht endet es damit, dass der 31 Knots Sänger mal wieder die Bühne verlässt, einem Konzertbesucher eine Taschenlampe in die Hand drückt, sich damit anstrahlen lässt, und sich dann unmittelbar neben mir beginnt, seiner Anziehsachen zu entledigen. Jetzt gibt es eine Menge Handykamerabilder, die diese Szene mit meinem entsetzten Gesicht im Hintergrund zeigen. Wenn jemand ein solches hat: bitte melden!